Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit (BTT18_31 wahrheit)
Bild zum Stück
Foto: Loredana La Rocca

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Schauspiel von Éric Assous
Deutsch von Kim Langner
Serge und Marianne sind seit 25 Jahren verheiratet. Sie stehen zueinander und haben sich den Zusammenhalt und den Schwung in ihrer Beziehung bewahrt. Und sie haben keine Geheimnisse voreinander. Dachten sie bis heute.
Doch dann passiert Marianne dieser dumme kleine Autounfall. Nichts von Bedeutung. Nur: Der Unfallgegner hat einen merkwürdigen Nachnamen. Einen Nachnamen, der in Marianne eine Erinnerung weckt. „Claiffère“. Sophie hieß Claiffère, die Wohnungsnachbarin von Serge zu der Zeit, als sie sich kennenlernten. Eine flüchtige Bekanntschaft, wie Serge behauptet? Oder doch eine Affäre, wie Marianne immer vermutet hat? Und richtig: Der andere Fahrer hat eine Cousine, die Sophie Claiffère heißt.
Marianne stellt Serge zur Rede. Serge heuchelt Desinteresse, kann sich kaum erinnern. Aber Marianne bohrt weiter. Schließlich gibt Serge die Affäre zu, diese „Affäre aus dem letzten Jahrhundert“. Und so nistet sich – im Laufe eines harmlosen Gesprächs – das Misstrauen ein und wird zum Sandkorn, das das Getriebe einer langjährigen Ehe lahmzulegen und die Vertrauensbasis zweier Menschen zu zerstören droht. Oder, wie Serge es ausdrückt: „…jetzt machen wir plötzlich eine Zeitreise, um herauszufinden, ob ich vor 25 Jahren eine Frau mehr oder weniger begehrt habe als dich!“

Die Ehe in all ihren Facetten und auch das, was sie in Gefahr bringt, ist auf dem Theater abgehandelt. Was kann ein Autor dem Thema Neues abgewinnen? Alles eine Frage dessen, wie er damit umgeht, in welche Situationen er seine Figuren führt und wie die sich darin verhalten. Und was das angeht, spielt 'Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit! – Gewinner des Prix Molière als bestes französischsprachiges Stück eines lebenden Autors - alle Trumpfkarten aus: Es bietet zwei wunderbare Rollen, ist exzellent gebaut und von Alexandra von Schwerin und Mathieu Carrière glänzend gespielt.
Königstraße 116 Fürth 90762

Produktion Komödie im Bayerischen Hof

Inszenierung: Jean-Claude Berutti
Ausstattung: Thomas Pekny

mit Mathieu Carrière, Alexandra von Schwerin


Eine Pause

Termine

  • 13.06.2018
    19:30
    Stadttheater Fürth, Großes Haus
    bis ca. 21:30 Abo: C, C1 Freier Verkauf Preise:
    € 33,-/31,-/27,-/22,-/11,-