Die Känguru-Chroniken (känguruchroniken1718)

Die Känguru-Chroniken

Bild zum Stück
Ansichten eines vorlauten Beuteltiers
Schauspiel von Marc-Uwe Kling nach den gleichnamigen Büchern
„Mein Agent hat mir heute früh eine Anfrage weitergeleitet. Ob ich nicht Lust hätte, ein Theaterstück zu schreiben. Was hältst du davon?“ „Nummer 7“, antwortet das Känguru aus der Hängematte. „Was?“, frage ich irritiert. „Nummer 7 auf meiner Not-to-do-Liste: Mich an Kleinkunstprojekten beteiligen.“ „Es geht nicht um Kleinkunst. Es geht um Theater Hochkultur!“
Die Känguru-Chroniken im Theater? Diese anarchischen Geschichten, die zuerst als Podcast im Radio, dann als Buchfassung in drei Bänden und anschließend auch als Hörspiele Erfolge feierten? Genau so ist es: Dieses Theaterstück handelt eben von diesem Kleinkünstler und seinem Mitbewohner, dem kommunistischen Känguru mit anarchistischer Weltsicht. Das dem nichtsahnenden Kleinkünstler mit einem Mal zugelaufene Beuteltier macht sich dessen Wohnzimmer ungefragt zum Weltverbesserungszentrum und verstrickt ihn und die Mittrinkenden ihrer Stammkneipe „Bei Herta“ in endlose politische Diskussionen. Messerscharf analysiert das vorlaute Tier dabei den Zustand unserer Gesellschaft und wehrt sich mutig gegen einen vermeintlich gesunden Patriotismus, die damit geschürten Ängste und die Ausbeutung mit dem Zwang zur Arbeit. Kurz: gegen all die wirtschaftlichen, strukturellen und systemimmanenten Zwänge, die den Spaß am Leben gewaltig
minimieren können. Die „Känguru-Chroniken“ am Stadttheater Fürth – eine bunte Mischung aus Kapitalismuskritik, absurder Komik, bizarren Figuren, Freundschaft und viel Musik. Ein Hoch auf die Kultur!

Produktion Stadttheater Fürth

Inszenierung: Thomas Stang
Bühne: Andreas Braun
Kostüme: Anke Kreuzer-Scharnagl

mit Tristan Fabian, Sunna Hettinger, Boris Keil, Jördis Trauer u.a.

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