Ensemble

Das Ensemble des Stadttheaters Fürth

Im Jahr 2014 stellte die Etablierung des sogenannten KULT-Ensembles einen Meilenstein in der Geschichte des Stadttheaters dar: Seit siebzig Jahren gab es erstmals wieder fest am Haus engagierte Schauspieler und einen künstlerischen Leiter. Der Schwerpunkt der Arbeit lag auf dem Kinder- und Jugendtheater. In den letzten beiden Spielzeiten wurden so über zehn Premieren im Stadttheater oder Kulturforum gefeiert. Inzwischen hat sich das Profil weiter geschärft. Zunehmend wurden die Künstlerinnen und Künstler in Produktionen des Großen Hauses eingesetzt.
Gewünscht und gefördert ist eine enge Verzahnung insbesondere mit den Angeboten der Theaterpädagogik und den Bürgertheaterprojekten. Aktuell besteht das Ensemble aus Tristan Fabian, Sunna Hettinger und Boris Keil. Ab der neuen Spielzeit 2019/2020 wird Hannah Candolini Teil des Ensembles werden. Sie probt aktuell bereits für "Die Zertrennlichen", welche im September im Stadttheater zu sehen sein werden.


© Thomas Langer

Hannah Candolini

Hannah Candolini ist in Innsbruck aufgewachsen und hat dort am Schauspiel Innsbruck, Schule für darstellende Kunst und Theater Tirol, die Schauspielausbildung abgeschlossen. Seit Herbst 2015 ist sie Mitglied von InnPro, Innsbrucks Gruppe für Improvisationstheater. Sie war Teil der "Aeneis", eienr Inszenierung des freien Theaterfestivals Innsbruck 2016.
In der Spielzeit 2017/18 war sie als Gast am Tiroler Landestheater engagiert, wo sie als kleiner Prinz in "Der kleine Prinz" (siehe Foto)  und als Ismene in "Antigone" zu sehen war, außerdem wirkte sie bei "Knautschzone - ein Autostück" im Theater präsent mit.
Im Sommer 2018 spielte sie beim Kultursommer Semmering in "Sonntags 1918" die Rolle der Poldi. In der Spielzeit 2018/19 war sie erneut am Tiroler Landestheater in "Pinocchio", "Radetzkymarsch", "Die Geschichte vom Ungeheuer" und "IMPROsant!" zu sehen.

Mit der Spielzeit 2019/20 kommt sie als neues Ensemblemitglied ans Stadttheater Fürth und tritt hier ihr erstes Festengagement an.

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© Thomas Langer

Mark Harvey Mühlemann

Mark Harvey Mühlemann wurde in Kolumbien geboren und ist in der Schweiz aufgewachsen. 2017 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Filmschauspielschule Berlin.
Während seines Studiums arbeitete er mit dem Regisseur Serkan Öz in der Theater Company GAF und spielte die Hauptrolle in dem Stück „Kein Ausweg".
Direkt nach seiner absolvierten Ausbildung wurde er an das Deutsche Theater Berlin engagiert, wo er in der Spielzeit 2016/17 im Zwei-Personen Stück „Komm Näher!" spielte.
Es folgten Engagements am Alten Schauspielhaus Stuttgart, am Apollo Theater Siegen, am Theater Dessau, sowie bei Klassik am Meer auf Usedom.
Zuletzt sah man ihn als königlichen Liebhaber Gaveston beim Neuen Globe Theater Potsdam in „Leben Eduards des Zweiten von England".
Sein Fernsehdebüt hatte er dieses Jahr als Artan Kabashi in der zweiten Staffel der SRF Erfolgskrimiserie
„Wilder".
Mit der Spielzeit 2020/21 kommt Mark Harvey Mühlemann als neues Ensemblemitglied ans Stadttheater Fürth.


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Sunna Hettinger

Sunna Hettinger wurde in Augsburg geboren. Nach einem abgeschlossenen Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Journalistik und Film an der Universität Salzburg begann sie ihre Schauspielausbildung beim Schauspiel München und schloss diese an der Schule für die darstellenden und bildenden Künste „Die Etage" in Berlin mit der Bühnenreifeprüfung ab (ZAV München). Neben zahlreichen Film- und Fernsehrollen sammelte Sunna Hettinger erste Bühnenerfahrungen am Theater Augsburg, in der Brotfabrik Berlin, sowie am Residenztheater München.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie festes Ensemblemitglied des Stadttheaters Fürth. Sie spielte bereits die Titelrolle Rechja/Doña Raquel in "Die Jüdin von Toledo" im großen Haus, war als Königin der Herzen in "Alice im Wunderland" zu sehen, in den Wiederaufnahmen "Der kleine Prinz" sowie "Elefanten sieht man nicht" und fuhr mit "Simplicius Simplicissimus oder der klügste Mensch im Facebook" auf die Bayerischen Theatertage 2017. In der Spielzeit 2017/18 übernahm sie die Rolle der Computerheldin Sara Tannen im Klassenzimmerstück "Enter! Sara Tannen meets Real Life" und stand in den Produktionen "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute", "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" sowie den "Känguru-Chroniken" auf der Bühne.

In ihrer dritten Spielzeit am Haus wird sie in zahlreichen Wiederaufnahmen, bei „Pünktchen und Anton", „Für immer schön" und in der Kinderoper „Die besseren Wälder" zu sehen sein.

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© Thomas Langer

Boris Keil

Boris Keil ist in Kamyschin an der Wolga in Russland geboren und zog im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Nach einer abgebrochenen Karriere in der Schultheatergruppe des Helene-Lange-Gymnasiums Fürth und dem erfolgreich bestandenen Abitur dortselbst, trat er dem Jugendclub und anschließend dem jungen Ensemble des Stadttheaters Fürth unter der Leitung von Johannes Beissel bei. Ebenso lernte er in diversen Praktika alle Abteilungen des Stadttheaters Fürth kennen. Auch spielte er bereits in dieser Zeit den "Leopold" in der Produktion "Der Hofmeister" im Großen Haus des Stadttheaters. Unter der Regie des jetzigen künstlerischen Leiters von KULT, Thomas Stang, spielte er die Titelrolle in "Tschick" am Gostner Hoftheater Nürnberg. Mehrere Rollen in Produktionen des Jungen Ensembles folgten, ebenso ein weiteres Engagement am Haus in Shakespeares "Maß für Maß".

Er absolvierte daraufhin eine Schauspielausbildung am Schauspielstudio "Frese" in Hamburg und kehrte frisch diplomiert an das Stadttheater Fürth zurück, wo er die Rolle des Don Rodrigue in der Produktion "Die Jüdin von Toledo" übernahm.

Boris Keil ist somit ein "Kind" des Stadttheaters Fürth und trat sein erstes Festengagement als Schauspieler in der Spielzeit 2017/18 folgerichtig am Hause an. Seitdem war er in den Produktionen "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute", "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", den "Känguru-Chroniken" und seinem Soloabend „Herr Zegeye und Herr Keil" zu sehen.

In seiner zweiten Spielzeit am Haus übernimmt er nun die Rolle von Billy in dem Klassenzimmerstück „Wild!" und wird in zahlreichen Wiederaufnahmen sowie in „Pünktchen und Anton", Für immer schön" und der Kinderoper „Die besseren Wälder" auf der Bühne stehen. 

 

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