Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (AchdieseLücke1920)
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Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Schauspiel nach dem Roman von Joachim Meyerhoff
Bei der Abschlussgala der bundesweiten 8. Privattheatertage in Hamburg ist das Metropoltheater für die Produktion "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" von Joachim Meyerhoff, Bühnenfassung und Regie: Gil Mehmert, mit dem Monica Bleibtreu-Preis in der Kategorie "Komödie" ausgezeichnet worden.
Nach 2014 (mit "Unter dem Milchwald") und 2017 (mit "Das Abschiedsdinner") ist dies bei der vierten Teilnahme der dritte Monica Bleibtreu-Preis für das Metropoltheater München.

Auszüge aus der Begründung der Jury:
"...die herausragende Qualität mit Text, der Umsetzung des Themas, der schauspielerischen Leistung, der dramaturgischen Stringenz und der Bühnenumsetzung – und natürlich mit dem Humor – denn wir haben wirklich herzhaft gelacht. Alles in einzelnen Teilen hervorragend und im Zusammenspiel fast sensationell! Vom ersten Augenblick an sind wir in die Geschichte hineingezogen worden, sind Teil davon geworden, konnten nicht erwarten wie es weiter geht – die Stimmigkeit war bis zum Ende da."


Mit Anfang 20 entflieht Joachim der Trauer über den Unfalltod seines älteren Bruders und der Enge seiner kleinen, norddeutschen Heimatstadt, um eine Zivildienststelle in München anzutreten. En passant besteht er die Aufnahmeprüfung an der Otto Falckenberg Schule. In Ermangelung eines bezahlbaren Zimmers, zieht er bei seinen Großeltern ein, die hochherrschaftlich in einer alten Villa residieren. Drei Jahre vollbringt er nunmehr den Spagat zwischen Schauspielausbildung und dem fabelhaft exaltiert-bizarren wie alkoholdurchtränkten Alltag mit seinen Großeltern – die Großmutter einst selbst Schauspielerin und auch privat schillernde Grande Dame der Schauspielkunst, der Großvater Philosophieprofessor und durch und durch ehrwürdige und gestrenge Erscheinung. Eine schier unendliche Reihung von tragikomischen Ereignissen und aberwitzig skurrilen Begebenheiten in beiden Welten lässt den nach dem Sinn des Lebens und des Schauspielerdaseins im Besonderen suchenden jungen Mann ein ums andere Mal staunend, lernend, aber auch überfordert und gerädert zurück. Die Lücken, mit denen das beginnende Erwachsenenleben allerorts für ihn aufwartet, sind, wie er feststellt, gewaltig und noch lange nicht gefüllt. Die Abendzeitung schrieb nach der Premiere in München von einem kleinen Theaterwunder, „voller eleganter Szenenwechsel und origineller Einfälle, pendelnd zwischen präzise gesetzten Gruppeneinlagen und glänzend komischen Schauspielermomenten“. Karten für eine der Vorstellungen am Metropoltheater waren wegen der großen Nachfrage stets Mangelware!
Königstraße 116 Fürth 90762

Gastspiel Metropoltheater, München

Inszenierung: Gil Mehmert
Ausstattung: Christl Wein
Musik: Stefan Noelle

mit Vanessa Eckart, Lean Fargel, Thorsten Krohn, James Newton, Sophie Rogall, Nicolas Wolf, Lucca Züchner

Termine

  • 18.02.2020
    19:30
    Stadttheater Fürth, Großes Haus
    Abo: B1 Freier Verkauf Preise:
    € 35,-/33,-/29,-/23,-/11,-
  • 19.02.2020
    19:30
    Stadttheater Fürth, Großes Haus
    Abo: B2 Freier Verkauf Preise:
    € 35,-/33,-/29,-/23,-/11,-