Die Zertrennlichen (Zertrennlichen2122)
Bild zum Stück
Foto: Thomas Langer

Die Zertrennlichen

Wiederaufnahme
Schauspiel von Fabrice Melquiot ab der 4. Jahrgangsstufe
Deutsch von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand
Romain sitzt auf einem Schaukelpferd – „auf Ebay ersteigert!“ – und galoppiert gegen seine Einsamkeit an. Sabah trägt eine Feder im Haar – „weil ich eine Sioux bin!“ – und sucht Verbündete im Kampf gegen den großen weißen Büffel. Eines Tages treffen sich ihre Blicke durch die Fenster der Hochhaussiedlung, in der sie mit ihren Familien leben. Sie wohnen einander gegenüber, kommen aber aus verschiedenen Welten. Während ihre Eltern diese Unterschiede betonen und sich abgrenzen, befreien sich die beiden von den Vorurteilen der Erwachsenen. Sie brechen aus den engen Grenzen ihrer Familien aus und entdecken ihre eigene Welt voller kindlicher Liebe, tiefer Foto: Thomas Langer Freundschaft und fantastischer Abenteuer. Die Eltern jedoch, statt aufeinander zuzugehen, geraten aneinander und zerstören die zarte Beziehung der Beiden. „Die Zertrennlichen“ erzählt die Begegnung zweier Kinder über kulturelle Unterschiede und Ressentiments hinweg. Für diese Mut machende Geschichte gewann Fabrice Melquiot sowohl den französischen Grand Prix de Littérature dramatique Jeunesse sowie den Deutschen Kindertheaterpreis. „Mehr Hoffnung, als diesem sensiblen Ende innewohnt, geht eigentlich gar nicht“, befanden die Nürnberger Nachrichten in ihrer Premierenkritik und kürten die Produktion zur „Inszenierung des Jahres“ 2019.
Königstraße 116 Fürth 90762

Produktion Stadttheater Fürth

Inszenierung: Thomas Stang
Bühne: Johanna Deffner
Kostüme: Anke Kreuzer-Scharnagl

mit Hannah Candolini, Boris Keil