Stückdetails

Billie, Edith und Marlene

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Foto: Ludwig Olah
Eine musikalische Spurensuche
Im Jahr 1915 erblickten zwei großartige Sängerinnen das Licht der Welt. Im April wurde Billie Holiday geboren, ein halbes Jahr später, im Dezember 1915, folgte ihr Edith Piaf. Sowohl Billie als auch Edith verbrachten ihre ersten Lebensjahre bei ihren Großmüttern. In Ediths Fall bedeutete es, dass ihr Zuhause ein Bordell war. Aber auch Billie Holiday landete ein paar Jahre später an einem solchen Ort, sie erledigte Botengänge für die Bordellbesitzerin. Doch das sollten nicht die einzigen Gemeinsamkeiten bleiben. Beide wurden Weltstars mit vielen unglücklichen Liebesgeschichten. Sie sangen so ehrlich und herzzerreißend über Liebe, Eifersucht, Verzweiflung und Einsamkeit. Sie wurden drogenabhängig und kämpften oft verzweifelt gegen ihre Sucht. Sind sie sich jemals begegnet? Waren sie Freundinnen geworden? Vielleicht wären sie sich zu ähnlich gewesen? Vielleicht braucht es nicht das Spiegelbild, sondern den Gegenpart, das Andere, das fremde Gegenüber. Und beide, Edith Piaf und Billie Holiday, fanden dieses Sehnsuchtsbild in Marlene Dietrich. Sie, die Dritte im Bunde, kam nicht aus der Gosse, sondern stammte aus einem großbürgerlichen Haus. Ihr liefen die Männer hinterher. Sie war die kühle, überirdisch schöne Frau, die ihre Emotionen nicht zeigte. Die Männer lagen ihr zu Füßen, und für die Frauen war sie ein Vorbild, da sie unglaublich emanzipiert ihr Leben führte. Elke Wollmann und Beatrice Kahl machen sich an diesem Abend auf die musikalische Suche nach Billie, Edith und Marlene. „Drei Frauen, die wir bewundern, die uns beeindrucken, die unser Leben beeinflussen – ja, unser Programm ist eine Liebeserklärung!“
mit Elke Wollmann, Gesang und Béatrice Kahl, Klavier

Termine

  • 27.01.2021
    22:00
    Stadttheater Fürth, Nachtschwärmer-Foyer
    Freier Verkauf Preise:
    € 20,-